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Berichte zu den Workshops

Fahrlehrerverband
Niedersachsen e. V.


Karlsruher Str. 50
30880 Laatzen
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Berichte zu den Workshops

Workshop Fahrlehrerrecht
Der Workshop Fahrlehrerrecht war mit über hundert Teilnehmern mehr als gut besetzt. Er befasste sich nicht nur mit dem Fahrlehrergesetz, sondern auch mit den neuen Fahrlehrerrechtlichen Verordnungen. Die Informationen und die anschließende Diskussion zum Fahrlehrergesetz beschränken sich im Wesentlichen auf die Teile Nachweis der körperlichen und geistigen Eignung, der Einführung einer Ausbildungsfahrlehrerlaubnis, mit den Kooperationsmöglichkeiten nach § 20 FahrlG und einigen Klarstellungen zum bestehenden Fahrlehrergesetz. Bei den Verordnungen gab es viele Informationen zur Fahrlehrerausbildung und zur Durchführung des Lehrpraktikums.

Frau Claudia Fehrens, aus unserem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung hat die wesentlichen Bereiche aus Ministeriumssicht dargestellt.  Dieter Quentin stellte die in der täglichen Praxis aufgelaufenen Fragen rund um das Fahrlehrrecht. Sabine Darjus, die Hamburger Vorsitzende, gilt als eine Spezialistin beim Thema Fahrlehrerausbildung. Vor ihr gab es die Hinweise rund um das Thema Fahrlehrerausbildung und Lehrpraktikum.                            (DQ)

Workshop Berufskraftfahrerrecht
Anlässlich der drei Workshops bei der Mitgliederversammlung als gemeinsame Veranstaltung der Nord-Verbände war auch ein Workshop eingerichtet worden, der sich mit dem Thema des Berufskraftfahrer Qualifikationsrechtes beschäftigte.

Klaus Napierski, der 2. Vorsitzende des Fahrlehrerverband Niedersachsen e.V. eröffnete den mit über 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmern ausgebuchten Workshop und stellte in einem kurzen Referat die Ist-Situation dar, so wie sie sich seit den letzten, am 21. Dezember 2016  in Kraft getretenen Änderungen, darstellt. Dabei ging er besonders auf die Veränderungen ein, die insbesondere in der Pflicht der Betriebe liegen, die in der BKF- Aus- und Weiterbildung tätig sind. Dabei erläuterte er die Meldepflichten, die neu definierten Tatbestände der Ordnungswidrigkeiten, die Ausstattungsvorschriften für die Lehrgänge mit Lehr- und Lernmittel sowie die umfangreichen Fortbildungsverpflichtungen für alle Ausbilder, die im Rahmen der BKF- Aus- und Weiterbildungen tätig sind.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer machten von der Möglichkeit, Fragen stellen zu können,  regen Gebrauch.

Der zweite Teil des Workshops sollte sich mit den anstehenden Änderungen befassen, die sich aus der neuen 2018 in Kraft getretenen EU-Richtlinie 645/2018 ergeben werden.

Jürgen Kopp, 2. Stellvertretender Vorsitzender der Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände e.V., stellte in seinem Referat die Veränderungen, die in der EU-Richtlinie festgelegt worden sind vor und erläuterte die einzelnen Inhalte. Dabei erklärte er auch die angedachte Zeitschiene zur Umsetzung der Vorschriften der EU- Richtlinie ins nationale Recht.

Besonderer Schwerpunkt der Veränderungen:

1.    Erweiterungen und Klarstellungen bzgl. der Ausnahmen vom  Anwendungsbereich nach Artikel 2
2.    Möglichkeit zur Nutzung von e-Learning
3.    Verbindliche Einführung eines Fahrerqualifizierungsnachweises in den Fällen, in denen die   Schlüsselzahl "95" nicht in den Führerschein eingetragen werden kann
4.    Errichtung eines Durchsetzungsnetzes zwischen den Mitgliedsstaaten
5.    Änderungen in den Kenntnisbereichen

Dabei waren die Formulierung der Ausnahmen und die damit einhergehenden neu zu treffenden Definitionen sowie die Nutzung von e-Learning Themen, die für reichlich Diskussionsstoff sorgten.

Auch die angedachte Zeitschiene der Umsetzung, insbesondere unter Betrachtung der Einführung eines europaweiten, elektronischen Registers, gaben Anlass zu vielen Fragen der Kolleginnen und Kollegen.         (KN)
Workshop E-Mobilität
Kurt Bartels, 1. stellvertretender Vorsitzender der Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände e.V., und Frank Walkenhorst, 1. Vorsitzender des Fahrlehrerverband Schleswig Holstein e.V., führten gekonnt durch den gut besuchten Workshop.
Als Gast war zusätzlich Werner Schweizer geladen. Als Berufspilot ist Herr Schweizer altersbedingt seit dem 31.01.2017 im Ruhestand, so dass er sich nun voll und ganz seiner Verantwortung als Bürgermeister der Gemeinde Klixbüll widmen kann. Und das tut er mit sehr großem Engagement. Er berichtete über die Entwicklung der Luftfahrt und widmete sich dann dem Thema Elektroantrieb. Seit 1978 ist er im Themenbereich "erneuerbare Energie" stark engagiert.

Als Herr Schweizer zu Beginn über die Entwicklung der Luftfahrt referierte, mögen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer noch gedacht haben, dass sie im falschen Workshop sind. Als er allerdings von der Arbeit in der Gemeinde Klixbüll berichtete, wurde schnell deutlich, dass er aus gutem Grund eingeladen worden war.

Den Zuhörerinnen und Zuhörern wurde schnell deutlich, dass man mit gutem Recht behaupten kann, dass die Gemeinde Klixbüll eine Vorreiterrolle in Sachen E-Mobilität innehat.
Beispielhaft sei benannt, dass Familien gefördert werden, die auf ein Zweitfahrzeug bewusst verzichten und sich Car-Sharing–Modellen anschließen.

Gleichzeitig bekommt jeder Haushalt eine eigene Ladestation in seine Garage eingebaut, um die Einführung der E-Mobiltät zu unterstützen.

So wurde den Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine ganz andere Sichtweise der E-Mobilität ermöglicht, sodass es schließlich zu einer interessanten Diskussion kam.

Dabei wurde deutlich, dass für die Fahrschulen Preis/Leistung und Ladezeiten eine genau so wichtige Rolle spielen wie Reichweite, Einsatz- und Prüfungstauglichkeit.

Aus diesem Grunde nutzt kaum eine oder einer der anwesenden Fahrlehrerinnen und Fahrlehrer E-Fahrzeuge, weder privat noch in der Ausbildung.

Ein weiteres Ziel wäre es, ein E-Fahrzeug in solch einer Leistungsstärke anzubieten, dass es auch für die Anhängerausbildung zur Verfügung stehen könnte.

Doch die ungewöhnlichen Vorgehensweisen in der Gemeinde Klixbüll ließen den Schluss zu, dass noch Vieles möglich ist.

Also endete die Veranstaltung mit dem Fazit: Wenn die politischen Verantwortlichen reagieren, wird die E-Mobilität in den Fahrschulen  anders aussehen."       (F. Prasuhn)


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